Weite Wege, weites Land


Die Europäischen Fernwanderwege wurden von der Europäischen Wandervereinigung ins Leben gerufen. Ein Ziel bei deren Gründung 1969 war, ein völkerverbindendes Netz von Weitwanderwegen durch Europa zu schaffen. Im Laufe der Jahre wurden auf dieser Basis bislang zwölf große Fernwanderwege eingerichtet, an deren Ausbau laufend gearbeitet wird. Durch das Nationalpark-WanderLand verlaufen zwei dieser Europa verbindenden Wege.

 

Europäischer Fernwanderweg E6

Ostsee – Wachau – Adria:

 

Der Fernwanderweg E6 führt von der Ostsee, beginnend in Finnland, über die österreichische Wachau an die Adria und weiter zu den Dardanellen in der Türkei. Im Nationalpark-FerienLand ist er zum größten Teil identisch mit der Nordvariante des Goldsteigs. Er verläuft hier parallel zur deutsch-tschechischen Grenze und reiht gleich einer Perlenschnur Tausender an Tausender. Einsame Wälder und Schachten, bizarre Felsformationen und einfache Berghütten bestimmen den urtümlichen Charakter dieses Wegs.

 

Mit insgesamt 163 km führt er im Bayerischen Wald von Waldmünchen durch den Nationalpark Bayerischer Wald bis zum Dreisessel. Am Dreisessel endet der mit dem grünen Dreieck auf weißem Grund markierte Teil des Europäischen Fernwanderweges Ostsee – Wachau – Adria. Wer auf dem E6 weiter wandern will, folgt der blau-weißen Markierung über den Adalbert-Stifter-Steig durch das „Steinerne Meer“ (große Blockhalde) und auf dem Nordwaldkammweg über die Staatsgrenze in das österreichische Mühlviertel und Waldviertel.

 

Etappen durch das Nationalpark-WanderLand:

1. Etappe:
Großer Arber – Großer Falkenstein 19 km, ca. 6,5 Std.
2. Etappe:
Großer Falkenstein – Großer Rachel 24 km, ca. 7 Std.
3. Etappe:
Großer Rachel – Bergdorf WaldhäuserLusen 13,5 km/14,8 km, ca. 4 Std./5 Std.
4. Etappe:
Lusen – Almberg – Philippsreut 20 km, 5,5 Std.
5. Etappe: Philippsreut – Dreisessel 18,7 km, Ca. 5,5 Std.



Europäischer Fernwanderweg E8

Nordsee – Rhein, Main und Donau – Karpaten

 

Der Fernwanderweg E8 führt von der Nordsee und entlang des Rhein-Main-Donaukanals bis zu den Karpaten. Im Bayerischen Wald ist er beinahe identisch mit der südlichen Variante des Goldsteigs. Der Trasse folgt ausgedehnten Fichten- und Kiefernwäldern, wo Tierfreunde, Pilzsammler und alle anderen Naturliebhaber ein Paradies vorfinden. Wer innehält, lässt den Blick über die Donau bis zu den Alpen schweifen. Muntere Bäche, liebenswerte Ortschaften und alte Gehöfte säumen den Weg. Durch das herrliche Ilztal, eine der letzten unverbauten Flusslandschaften Europas, strebt der Wanderer der Dreiflüssestadt Passau zu.

 

Etappen durch das Nationalpark-WanderLand:

1. Etappe:
Gotteszell – Lalling 20,5 km, ca. 6 Std.
2. Etappe:
Lalling – Brotjacklriegel – Saldenburg 24 km, ca. 7 Std.
3. Etappe:
Saldenburg – Fürsteneck (Ilztal-Informationszentrum)
Kalteneck 19 km, ca. 4,5 Std.
4. Etappe:
Fürsteneck – Ilztal – Passau 17 km, ca. 4 Std.


Online buchenAlle Gastgeber
von:
bis:



/bilder/wandern/schlagzeilen/gold-auf-schritt-und-tritt.jpg

/bilder/wandern/schlagzeilen/da-woid-roggt.jpg